«Brauchen, was rumsteht» Kunst-Rezeption aufführen
 
Die Rezipientinnen und Rezipienten verhielten sich wie die Beteiligten einer Führung in einem Kunstmuseum. Unter Verwendung der Texte auf der Homepage der Stadt Zug zu Kunst im öffentlichen Raum erläuterte eine der Rezipientinnen in der Rolle der Führerin verschiedene Objekte im öffentlichen Raum.  Andrea Fraser reloaded.








































...“Der Bildhauer, Zeichner und Objektkünstler ist ein Grenzgänger und passt in keinen zeitgenössischen „-ismus“, weil er mit seiner Kunst in den Zwischenbereichen der Wahrnehmung wirken will. Um Festlegungen zu vermeiden, aber auch, um das Tempo zu drosseln, mit dem heutzutage Kunst konsumiert wird, will der Künstler die Betrachter seiner Werke zu Ruhe und Konzentration verführen. So entstehen auch bei Face the Abstract Picture Plane die Assoziationen nur aus der Wahrnehmung, nicht aus der Form, und die Skulptur sucht lediglich die Intensität der Begegnung, aber keine Erklärung.“ (Text leicht angepasst. Quelle: www.stadtzug.ch)

























...“Wie Schalenreste umhüllen die Elemente des 
Werks dessen Kern. Ganz im Zeichen der 
verwandelten Nymphe, liegt auch in diesem 
abstrakt gehaltenem Werk der menschliche Körper 
als Motiv zugrunde. Gleichzeitig bleibt die physische 
Realität der Nymphe in einer kryptischen 
Rätselhaftigkeit verborgen. Dadurch erkennen 
die Betrachter des Werkes, dass es sich bei dieser 
Arbeit nicht nur um die Darstellung eines femininen 
Prinzips handelt, sondern vielmehr darum, 
die menschliche Existenz als solche zu porträtieren.“
(Text leicht angepasst. Quelle: www.stadtzug.ch)





































...“Die Entführung in das Reich des metallischen Stilllebens fordert den Seh- und den Tastsinn der Betrachter. 
Plastik bedeutet für die Künstlerin nicht hermetisch geschlossene Form, sondern Transparenz, Elastizität und Polarität von Innen und Aussen. Gleichzeitig nehmen die Objekte die Zeitreise auf und verbinden Rückschau mit Gegenwart und Zukunft. Das scheinbar tönende Innenleben dieser Objektlandschaft weckt Fragen: Sind die Objekte von der Rigi im Süden über den Zugersee geflogen oder sind sie mit ihren leichtfüssigen Sprüngen die Westflanke des Zugerbergs auf das Areal hinunter gehüpft? Von welcher ihrer Reisen erzählen sie und auf welche imaginäre Wanderung laden sie die Betrachter ein?“ (Text leicht angepasst. Quelle: www.stadtzug.ch)























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Inszenierte Führung im Stadtraum Zug, 24.6.2012